Meine Kunst- und Kulturphilosophie

Denken in Bildern

 

Die hier vorliegenden Essays zu verschiedenen Leitbegriffen aus Ästhetik, Kulturtheorie, Kulturphilosophie, Religionswissenschaft, Soziologie, und Kunstgeschichte bilden kein System.

Deshalb spreche ich von meiner Rhizom-Ästhetik, wobei ich mich auf Deleuze/Guattari beziehe.

Das Fragment nimmt in meinen Arbeiten eine zentrale Stelle ein. Diese "Weltcollage" erscheint als eine Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Zeiten, Kulturen und Medien. In meinen durchgängigen Masken-Arbeiten entwickle ich eine künstlerische Phänomenologie der Maske. Somit entsteht ein Kosmos der Zeichen, den ich als eine Konstellation von Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Imagination und Pathos und Pop verstehe.

 

 

Hegel bemerkte, dass die Kunst in der Moderne (also zu seiner Zeit in der Romantik) ihre höchste Bestimmung nicht mehr in der unmittelbaren Darstellung der Wahrheit erfülle. (1) Während Kunst für die Griechen noch die bevorzugte Form des Erkennens gewesen sei, werde sie für uns notwendig reflexiv: Sie denke über sich selbst nach.

 

 

(1) G.W.F. Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik, Einleitung

 

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