Verklärungen

 

 

Die hier präsentierten Collagen greifen Fragmente aus Raffaels "Transfiguration" (1516–1520) auf. Ich habe sie mit Elementen aus Popkultur, urbaner Bildsprache und zeitgenössischem Design zu einem pulsierenden, hybriden Bildraum montiert. Diese Werke stellen nicht nur eine ästhetische Kollision unterschiedlicher Zeiten, Stile und Ideologien dar, sondern berühren Fragen über Sakralität, Konsum, Körperpolitik und mediale Fragmentierung.

 

Jean Baudrillard beschrieb in seinem Konzept des Simulakrums ("Trugbild") eine Welt, in der die Differenz zwischen Original und Reproduktion verschwimmt – eine Welt, in der Zeichen auf andere Zeichen verweisen.

 

Die christliche Sakralität, die in Raffaels Werk durch Licht, Körperhaltung und Komposition vermittelt wird, erfährt hier eine Dekontextualisierung

 

Verklärung, 2025, GIF

 

 

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