Bildwelten

 

In meinen Bildern tauchen organische, skulpturale und anthropomorphe Formen auf, ohne sich zu einer klaren Figur zu verbinden. Diese gebrochenen Motive formieren sich zu Bildwelten, die durch Andeutungen bestimmt sind. Das Fragment wird zur kleinsten Einheit dieser Welt.

In meinen Bildwelten wird das Fragment daher nicht als Defizit begriffen, sondern als produktiver Zustand. Es verweist auf Abwesenheit und Möglichkeit zugleich. Diese Spannung zwischen Verlust und Potenzial bildet das Fundament meines Weltbildes: Wirklichkeit erscheint nicht mehr als geschlossene Einheit, sondern als offenes Gefüge aus heterogenen Elementen. Als Künstler favorisiere ich deshalb eine "Rhizom-Ästhetik".

 

 

 

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