„Der wirkliche Zustand des Menschen ist der, wo alles Zeichen ist!“

Robert Musil

 

 

 

Diese Website  dokumentiert meinen Weg von frühen Arbeiten eines "Pop-Surrealismus" bis zu aktuellen Gemälde-, Collage-, Zeichnungs- und Skulpturenserien. Die Präsentation folgt einer thematischen und zugleich chronologischen Ordnung.

Die Website versteht sich zugleich als Archiv, Werkverzeichnis und Journal. Neben den Bildserien finden sich Texte zur künstlerischen Konzeption, biografische Informationen sowie eine Dokumentation der Ausstellungen.

 

Kosmos der Zeichen

 

Unter dem Titel „Kosmos der Zeichen“ entwickle ich seit einigen Jahren ein künstlerisches Gesamtprojekt, das Malerei, Collage, Zeichnung und Skulptur zu einer neuen Bildsprache verbindet.

Im Zentrum steht die Herausforderung, wie Zeichen unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit prägen und wie aus ihrer Fragmentierung, Überlagerung und Neuordnung andere bildnerische Wirklichkeiten entstehen können.

 

Meine hier chronologisch und thematisch geordneten Arbeiten greifen Zeichen und Bildfragmente aus Kunstgeschichte, Mythologie, Religion, Natur, Populärkultur und digitalen Bildwelten auf und führen sie in vieldeutigen Kompositionen zusammen. Sie verstehen sich als offene Zeichensysteme, in denen Vergangenheit und Gegenwart, Figuration und Abstraktion, Erinnerung und Imagination aufeinandertreffen. Dabei verlieren die überlieferten Zeichen ihre ursprüngliche Bedeutung nicht vollständig. Sie tragen deren Spuren in neue Zusammenhänge hinein und entfalten dort andere, unerwartete Beziehungen.

 

Der „Kosmos der Zeichen“ ist deshalb ein fortdauerndes Gesamtprojekt: ein wachsender künstlerischer und kultureller Zeichenfundus, in dem Werke, Werkgruppen und theoretische Reflexionen rhizomatisch miteinander verbunden sind.

So entsteht ein offener Kosmos, in dem Zeichen verwandelt, neu erfunden und miteinander ins Spiel gebracht werden.

 

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