Der Künstler Heribert Heere ist Maler, Collagist und Essayist.

Er lebt und arbeitet in München.

 

Heere studierte an der Akademie der bildenden Künste in München von 1969 bis 1973. Diese Zeit war für Heere geprägt von der Studentenbewegung an der Akademie. 1973 absolvierte er dort das erste Staatsexamen für das künstlerische Lehramt, ohne diese Laufbahn weiter zu verfolgen.

Von 1976 bis 1979 studierte er Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie an der Ruhr Universität Bochum. 1979 schloß er dieses Studium mit einer Dissertation über Ad Reinhardts Kunsttheorie ab.

Danach war er Kurator an der Kunsthalle Bielefeld und organisierte dort u. a. 1981 die Ausstellung „Malerei in Frankreich heute“.

1983 entschloß er sich, die Kuratorentätigkeit „an den Nagel zu hängen“ und ausschließlich als freier Künstler zu arbeiten.

Seine künstlerischen Anfänge sind geprägt von einem malerischen „Pop-Surrealismus“ einerseits und Apropriationen früherer Malerei andererseits. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

 

"Als Heutige, Allzuheutige, bildersatt bis zum Widerwillen, unversehens wieder Appetit verspüren auf neue alte Bilder.

Unser so gewitztes Wiedererkennen nicht vor den Kopf gestoßen, sondern wieder und wieder geschmeichelt sehen.

Und mehr als das: Sehen.

Im Erkennen und Benennen auf das Lustvollste verunsichert sein."

 

Martin Weidlich, Zeigen und Verhüllen - Heribert Heeres wunderbare Bildvermehrung 

 

2019 erschein sein Künstlerbuch „Schönheiten“ mit ausführlichen eigenen Texten und Statements zu seinen Bildern. Aus dem Verlagstext: „Die Gemälde, Aquarelle und Collagen des Münchner Künstlers Heribert Heere sind Expeditionen in die „künstlichen Paradiese“ historischer und gegenwärtiger Schönheitsvorstellungen. Von der Antike bis in die Gegenwart liefern Gedichte, Mythen und Populärkultur die Motive, von denen er sich zu glamourösen, dämonischen, erotischen, philosophischen oder auch religiösen Exkursen über sämtliche Facetten des Schönen anregen lässt."

 

 

 

Heribert Heere

KÜNSTLER