Meine „Landschaften“ (Gemälde, Collagen und Aquarelle) zeigen keine topografisch eindeutigen Orte, sondern zusammengesetzte, erinnerte und imaginierte Räume.
Zentrales Merkmal der Serie ist der collagistische Ansatz: Fotografische Fragmente, malerische Gesten und zeichnerische Elemente greifen ineinander und überlagern sich. Perspektiven kippen, Maßstäbe lösen sich auf. Ein Garten wird gleichzeitig realer Ort, ornamentale Fläche und Traumraum. Architektonische Versatzstücke – Tempel, Ruinen, Pavillons – erscheinen nicht als feste Orientierungspunkte, sondern wie Fundstücke aus unterschiedlichen Zeiten, die in einer neuen, inneren Logik zueinanderfinden.