Die Gemälde aus den Jahren 1982 bis 1990 markieren den Beginn meiner eigenständigen, expressiven Bildsprache, in der ich mich zwischen Traum, Mythos und Popkultur bewege. Diese Arbeiten verbinden die leuchtende Farbigkeit und Ironie der Pop Art mit den traumartigen, bizarr verzerrten Formen des Surrealismus.
Meine Bildwelt ist schon in meinem Frühwerk bevölkert von humorvoll-dämonischen Figuren, von amorphen Formen mit Augen, Mündern und Flügeln, die zugleich grotesk und sympathisch wirken. Dieses Changieren zwischen Witz und Bedrohung, zwischen Zärtlichkeit und Ironie, verleiht den Bildern ihre Spannung. Popkulturelle Anspielungen – etwa Sonnenbrillen, plakative Farben oder abstrahierte Architektur – werden mit archetypischen Symbolen wie Herzen, Vögeln oder Masken verwoben.