Diese Serie von Fotocollage-Übermalungen "Griechische Inselwelt" nähert sich der Landschaft der griechischen Inseln nicht nur als Ansicht, sondern als Erinnerung, als Schichtung von Eindrücken. Ich habe dazu eigene Fotos von Küstenlinien, Felsen, Wasseroberflächen und Vegetationen zerschnitten, neu gefügt und anschließend mit Malerei überarbeitet. So entsteht ein Bildraum, in dem sich dokumentarische Wirklichkeit und subjektive Wahrnehmung überlagern.
Das Meer erscheint als Bewegung im Bild. Malerische Linien erinnern an Wellen oder Strömungen, Farbflächen an Lichtreflexe auf dem Wasser. Gleichzeitig entstehen neue Horizonte und Landschaften, die so auf keiner Insel existieren und doch die Atmosphäre der Ägäis ausdrücken.
„Griechische Inselwelt“ versteht Landschaft daher als etwas Prozesshaftes: als Zusammenspiel von Ort, Erinnerung und künstlerischer Transformation. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Beobachtung und freier Interpretation – zwischen der konkreten Küste und dem inneren Bild.
This series of photo-collage overpaintings titled “Greek Islands” approaches the landscape of the Greek islands not merely as a view, but as a memory, as a layering of impressions. To create these works, I cut up my own photographs of coastlines, rocks, water surfaces, and vegetation, reassembled them, and then reworked them with paint. This creates a pictorial space in which documentary reality and subjective perception overlap.
The sea appears as movement within the image. Pictorial lines evoke waves or currents, while areas of color suggest reflections of light on the water. At the same time, new horizons and landscapes emerge that do not exist on any specific island, yet express the atmosphere of the Aegean.
“Greek Islands” thus understands landscape as a process: as an interplay of place, memory, and artistic transformation. The works move between observation and free interpretation—between the concrete coastline and the inner image.
