Aquarellkreide-Arbeiten

 

Meine neuen Aquarellkreide-Arbeiten entfalten sich als offenes Geflecht, als imaginatives Rhizom, in dem Traum und Wirklichkeit nicht ineinander übergehen, sondern sich permanent durchdringen, verzweigen und neu konfigurieren. Jedes Bild ist kein abgeschlossenes Universum, sondern ein Knotenpunkt innerhalb eines weitläufigen Netzes aus Formen, Farben, Figuren und Motiven, die sich gegenseitig spiegeln, wiederholen, unterbrechen oder transformieren.

 

Raum, Zeit und Logik folgen hier keiner linearen Ordnung. Stattdessen entstehen Bewegungsräume, in denen Elemente auftauchen, verschwinden und an anderer Stelle in veränderter Gestalt wiederkehren. Gesichter, Körperfragmente, Tiere, Pflanzen und Zeichen existieren nicht als stabile Einheiten, sondern als temporäre Verdichtungen – stets im Zustand des Werdens.

 

 

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