Die runden Leinwände wirken wie Inseln oder auch wie Spielteller, auf denen etwas präsentiert wird. Psychologisch gelesen könnten sie für abgegrenzte Episoden stehen:
Jede Erinnerung ist in sich vollständig, aber auch isoliert. Nichts läuft aus dem Bild heraus – so wie Kindheitserinnerungen oft in sich geschlossen bleiben.
Die großen Augen, die lächelnden Gesichter, die comicartige Vereinfachung: Das ist nicht naive Fröhlichkeit, sondern eher eine Strategie. Dinge werden „cute“ gemacht, um
sie handhabbar zu halten.
Gerade bei der Erdbeere oder der Aubergine wirkt das fast wie eine Maske: Das Lächeln ist da, aber es hat etwas Überzeichnetes. Als würde man sagen: So sollte es gewesen sein – oder
so erzähle ich es mir heute - sozusagen eine Selbstnarration.