Exzess und Kunst (Georges Bataille)

 

 

Gegen die Ökonomie des Nutzens

 

Batailles Denken beginnt mit einer fundamentalen Kritik des Nützlichkeitsprinzips. Die moderne Gesellschaft versteht sich vorzugsweise unter Kategorien wie Arbeit, Produktion, Akkumulation, Rationalität und Zweckmäßigkeit. Man arbeitet heute, um morgen über mehr Mittel verfügen zu können. Das Leben wird auf Zukunft hin organisiert.

Bataille interessiert dagegen gerade das, was sich dieser Logik entzieht:

Fest, Luxus, Erotik, Opfer, Spiel, Rausch, Verschwendung, Poesie und Kunst.

All diese Phänomene besitzen etwas gemeinsam: Sie können nicht vollständig durch ihren Nutzen erklärt werden. In ihnen wird etwas verbraucht, ohne dass dieser Verbrauch unmittelbar einer weiteren Produktion dienen müsste.

Dafür verwendet Bataille den zentralen Begriff der "Verausgabung".

Der Gegensatz lautet also nicht einfach Vernunft gegen Unvernunft, sondern: Akkumulation gegen Verausgabung.

Der Mensch ist für Bataille nicht nur homo faber, der herstellt, arbeitet und vorsorgt. Er ist ebenso ein Wesen, das verschwendet, feiert, spielt, zerstört, opfert und Kunst hervorbringt.

 

Die „allgemeine Ökonomie“ des Überschusses

 

Besonders radikal entwickelt Bataille diesen Gedanken in "Der verfemte Teil".

Seine These lautet vereinfacht: Das Grundproblem des Lebens ist nicht ausschließlich der Mangel, sondern ebenso der Überschuss.

Die Sonne gibt der Erde ungeheure Energiemengen, ohne dafür etwas zurückzuerhalten. Organismen wachsen, vermehren sich und erzeugen Überschüsse. Gesellschaften produzieren mehr, als für ihre unmittelbare Selbsterhaltung notwendig wäre.

Damit entsteht die entscheidende Frage:

Was geschieht mit der überschüssigen Energie?

Sie muss letztlich verausgabt werden.

Das kann produktiv geschehen – durch Wachstum und Expansion. Aber Wachstum kann nicht unbegrenzt weitergehen. Deshalb treten Formen unproduktiver Verausgabung auf:

Luxus, Monumentalbauten, Feste, Spiele, Opfer, Kriege – und eben auch Kunst.

Das ist Batailles „allgemeine Ökonomie“. Die gewöhnliche oder „beschränkte Ökonomie“ fragt: Wie können knappe Ressourcen möglichst effizient eingesetzt werden?

Bataille dreht die Perspektive um: Was geschieht mit dem Überschuss, der nicht mehr produktiv investiert werden kann?

Damit erhält der Exzess geradezu eine ontologische Dimension: Leben selbst produziert mehr, als es zur bloßen Selbsterhaltung benötigt.

 

Der „verfemte Teil“

 

Dieser Überschuss ist für Batailles der „verfemte“ Teil“.

Gesellschaften versuchen, diesen Anteil zu kontrollieren. Sie verwandeln Energie in Kapital, Arbeit, Wachstum, Institutionen und Ordnung. Doch der Überschuss lässt sich niemals restlos rationalisieren.

Er kehrt zurück: als Rausch, Sexualität, Gewalt, Fest, Religion, Krieg, Luxus, Verschwendung – oder Kunst.

Der Exzess wäre damit nicht einfach das Gegenteil der Ordnung. Er ist vielmehr dasjenige, was jede Ordnung produziert und zugleich nicht vollständig integrieren kann.

Gerade deshalb interessiert Bataille das Abjekte, Obszöne, Formlose, Ekstatische und Monströse. Es sind Erscheinungsformen dessen, was aus den geregelten kulturellen Ordnungen herausfällt.

 

Exzess und Überschreitung

 

Hier berührt die ökonomische Theorie der Verausgabung Batailles Theorie der Transgression, der Überschreitung.

Eine Überschreitung ist nur dort möglich, wo es zunächst ein Verbot gibt.

Ohne Grenze keine Grenzüberschreitung.

Das Entscheidende ist jedoch: Bataille will die Grenze keineswegs einfach abschaffen. Denn dann gäbe es auch keine Transgression mehr.

Das Verhältnis lautet:

Verbot → Überschreitung → Wiederkehr des Verbots.

Das zeigt sich besonders in Erotik und Religion. Das Heilige entsteht gerade dort, wo eine profane Ordnung zeitweilig aufgehoben wird.

Das Fest beispielsweise unterbricht den Alltag. Die geregelte Arbeitszeit wird durch Verschwendung, Rausch, Tanz, Sexualität, Maskierung oder Opfer suspendiert.

Danach kehrt die Ordnung zurück.

Die Überschreitung bestätigt paradoxerweise die Existenz der Grenze, indem sie diese verletzt.

 

Erotik: Überschreitung des abgeschlossenen Individuums

 

Besonders eindringlich entwickelt Bataille diesen Gedanken in "Die Erotik".

Für ihn sind Menschen zunächst diskontinuierliche Wesen: Jeder existiert als getrenntes Individuum, eingeschlossen in seinen Körper und letztlich in seinem Tod.

Erotik erzeugt dagegen die Sehnsucht nach Kontinuität.

Die Grenzen des einzelnen Ich sollen wenigstens momentan aufgelöst werden.

Deshalb gehören für Bataille Erotik, Tod, Opfer und Ekstase strukturell zusammen. In allen diesen Erfahrungen wird die stabile Identität des Subjekts erschüttert.

Exzess bedeutet deshalb nicht einfach „sehr viel“, sondern die Überschreitung einer Grenze, durch welche die Identität des Subjekts stabilisiert wird.

Das ist für die Kunst entscheidend.

 

Kunst als Verausgabung

 

Kunst besitzt bei Bataille eine eigentümliche Stellung, weil sie gleichzeitig Werk und Verschwendung ist.

Ein Kunstwerk wird hergestellt. Es benötigt Material, Zeit, Arbeit und Können. Insofern gehört es zur Welt der Produktion.

Doch sein Sinn erschöpft sich gerade nicht darin.

Ein Gemälde muss nichts produzieren. Ein Gedicht muss keinen praktischen Zweck erfüllen. Eine Skulptur muss nichts verbessern. Kunst kann Zeit, Material, Aufmerksamkeit und Energie verbrauchen, ohne sie in einen unmittelbar verwertbaren Nutzen zurück zu führen.

Darin liegt ihre Nähe zur unproduktiven Verausgabung.

Kunst ist deshalb für Bataille keineswegs bloß „schön“. Sie gehört anthropologisch in dieselbe große Familie wie:

Spiel – Fest – Luxus – Erotik – Opfer – Rausch – Poesie.

Das ist eine außerordentlich folgenreiche Verschiebung der Ästhetik.

Die traditionelle Frage: Was ist Schönheit? wird durch eine andere Frage erweitert: Welche Energien werden im Kunstwerk freigesetzt, verschwendet, geopfert oder überschritten?

 

Das Kunstwerk als Überschreitung seiner eigenen Form

 

Batailles Kunstdenken ist deshalb in gewisser Weise anti-klassizistisch.

Die klassische Ästhetik privilegiert Einheit, Harmonie, Proportion, Ganzheit und Form.

Bataille interessiert dagegen:

Fragmentierung, Deformation, Zerstörung, Körperlichkeit, Sexualität, Tod, Materialität, Abjektion, Gewalt, Lachen und Formlosigkeit.

Hier liegt der Hintergrund seines berühmten Begriffs des "Formlosen".

Das Formlose ist nicht einfach eine neue ästhetische Form. Gerade das wäre Bataille zu harmlos. Es bezeichnet vielmehr eine Operation der Entklassifizierung.

Etwas soll aus der kulturellen Ordnung herausfallen.

Das Hohe wird niedrig.

Das Ideale wird körperlich.

Der Geist wird Materie.

Das Schöne wird monströs.

Das Erhabene wird lächerlich.

Die Form beginnt gewissermaßen, sich selbst zu verausgaben.

 

Exzess gegen Idealismus

 

Darin liegt auch Batailles Polemik gegen den philosophischen Idealismus.

Die abendländische Kultur besitzt für ihn eine Tendenz zur Hierarchisierung:

Geist über Körper,
Himmel über Erde,
Form über Materie,
Vernunft über Begehren,
Ideal über Wirklichkeit.

Deshalb spielen bei ihm Erde, Schlamm, Blut, Körperöffnungen, Sexualität, Tod und Verwesung eine so wichtige Rolle.

Sein Materialismus ist ein ein niedriger und grundlegender Materialismus.

Es geht nicht darum, an die Stelle des Geistes einfach „Materie“ als neues philosophisches Prinzip zu setzen. Auch das wäre wieder ein System.

Vielmehr soll das Niedrige die Hierarchie selbst destabilisieren.

Für die Kunst bedeutet das: Sie besitzt ihre größte Kraft dort, wo sie nicht bestätigt, sondern dekonstruiert.

 

Opfer und Kunst

 

Eine besonders radikale Analogie besteht zwischen Kunst und Opfer.

Im Opfer wird etwas Wertvolles aus der gewöhnlichen Ökonomie herausgenommen.

Ein Tier beispielsweise könnte als Nutztier dienen. Im Opfer wird dieser Nutzen vernichtet. Gerade diese Vernichtung verwandelt es in etwas Heiliges.

Das Opfer ist nicht länger ein nützliches Ding.

Darin erkennt Bataille eine elementare Form der Verausgabung.

Auch Kunst kann Dinge der gewöhnlichen Zweckordnung entziehen. Material wird nicht mehr verwendet, um einen Tisch, ein Werkzeug oder eine Maschine herzustellen. Es wird „verschwendet“, damit etwas erscheint, dessen Wert nicht in seinem Nutzen besteht.

Darin steckt eine fast sakrale Dimension der Kunst.

Kunst opfert Nutzen zugunsten von Intensität.

 

Lascaux: Die Geburt der Kunst aus Spiel und Überschreitung

 

Besonders interessant wird dies in Batailles Auseinandersetzung mit den Höhlenmalereien von Lascaux.

Für Bataille markiert Lascaux einen anthropologischen Wendepunkt.

Der Mensch wird nicht einfach Mensch, weil er Werkzeuge herstellt. Werkzeuggebrauch gehört zur Welt der Arbeit.

Kunst eröffnet dagegen eine zweite Welt:

die Welt des Spiels, der Bilder, des Festes, der Magie und des Überschusses.

Der Mensch wird nicht nur durch Arbeit Mensch, sondern indem er die Welt der Arbeit überschreitet.

Kunst wäre deshalb nicht ein luxuriöser Zusatz zu einer bereits fertigen menschlichen Kultur.

Sie gehört zur Geburt des Menschen als kulturellem Wesen.

Der Mensch produziert Zeichen und Bilder, die keinen unmittelbaren Überlebenszweck besitzen.

Damit beginnt Kultur als Exzess.

 

Kunst zwischen Eros und Tod

 

Deshalb faszinieren Bataille Künstler und Bilder, in denen Schönheit und Zerstörung nicht mehr sauber voneinander getrennt werden können.

Seine Beschäftigung mit Erotik, Opferdarstellungen, Verstümmelungen oder dem Tod bedeutet nicht einfach eine Vorliebe für Schockeffekte.

Es geht um den Moment, in dem die geschlossene Ordnung des Körpers und des Subjekts aufbricht.

Hier kommt der Tod ins Zentrum.

Denn der Tod ist die radikalste Verausgabung: Das Individuum verliert endgültig die Möglichkeit, sich selbst zu erhalten.

Und dennoch hat die Menschheit den Tod mit ungeheurem kulturellem Aufwand umgeben:

Gräber, Pyramiden, Rituale, Masken, Totenkulte, Bilder, Monumente.

Gerade angesichts der Vernichtung entsteht also ein gigantischer Überschuss kultureller Zeichen.

Darin liegt ein faszinierendes Bataille'sches Paradox:

Der Tod vernichtet das Individuum – und erzeugt zugleich einen Exzess an Kult

 

Das Auge: Bild, Begehren und Entgrenzung

 

In Batailles eigenem literarischen Werk, besonders in der Geschichte des Auges, lässt sich beobachten, wie Zeichen selbst exzessiv werden.

Das Auge verwandelt sich über Assoziationsketten in andere runde Formen. Ein Bild ruft ein anderes hervor; Körper, Sexualität, Sakralität, Gewalt und Gegenstände gleiten ineinander.

Das Zeichen besitzt keine stabile Identität mehr.

Es entsteht eine Metamorphose der Zeichen.

Und gerade darin lässt sich Bataille erstaunlich gut mit einer Ästhetik der Collage zusammendenken: Ein Bildfragment wird seinem ursprünglichen Zusammenhang entrissen, tritt in neue Konstellationen ein und erzeugt dort neue Bedeutungsüberschüsse.

Das Zeichen wird nicht ausgelöscht. Es wird überdeterminiert.

 

Exzess der Bedeutung

 

Damit lässt sich Batailles Exzessbegriff noch weiter in Richtung einer Theorie der Kunst entwickeln.

Ein Kunstwerk ist nicht nur materielle Verausgabung. Es kann auch eine Verausgabung von Bedeutung sein.

Das eindeutig bezeichnete Zeichen gehört noch zur Ökonomie des kontrollierten Austauschs:

Zeichen → Bedeutung.

Im Kunstwerk kann diese Ökonomie entgleisen.

Ein Zeichen erzeugt weitere Zeichen, Assoziationen, Erinnerungen, erotische oder religiöse Resonanzen. Bedeutung lässt sich nicht mehr auf eine eindeutige Botschaft reduzieren.

Es entsteht ein semantischer Überschuss.

Man könnte dafür – über Batailles eigene Terminologie hinausgehend – die Formel prägen:

Kunst beginnt dort, wo das Zeichen mehr erzeugt, als seine Bedeutung verbrauchen kann.

Gerade das unterscheidet Kunst von bloßer Information.

 

Exzess und Souveränität

 

Hier gelangt Bataille schließlich zu einem seiner schwierigsten Begriffe: Souveränität.

Souverän ist nicht primär derjenige, der über andere herrscht.

Souverän ist derjenige, der für einen Moment aus der Herrschaft des Zwecks heraustritt.

Der Arbeiter arbeitet für später.

Der Kapitalist investiert für späteren Gewinn.

Der vernünftige Mensch opfert Gegenwart für Zukunft.

Der souveräne Augenblick dagegen sagt:

Jetzt.

Fest, Rausch, Erotik, Lachen, Poesie und Kunst besitzen deshalb Momente von Souveränität.

Sie verweigern zumindest vorübergehend die Unterordnung der Gegenwart unter einen zukünftigen Nutzen.

Das Kunstwerk wäre somit ein Ort souveräner Zeit.

Es rechtfertigt sich nicht dadurch, was es später bewirkt.

Es geschieht.

 

Der Künstler als Produzent – und Verschwender

 

Daraus ergibt sich ein produktiver Widerspruch.

Natürlich produziert der Künstler Werke. Er arbeitet, plant, entscheidet, korrigiert und verfügt über Techniken.

Aber zugleich muss er etwas zulassen, das diese Produktion überschreitet:

Zufall, Materialität, Spiel, Begehren, Überlagerung, Zerstörung, Transformation.

Der Künstler wäre bataillesch gesprochen daher eine paradoxe Figur:

ein Produzent von Verausgabung.

Er arbeitet daran, etwas hervorzubringen, dessen Sinn gerade darin bestehen kann, sich der vollständigen Zweckmäßigkeit zu entziehen.

 

Bataille und der „Kosmos der Zeichen“

 

Für Ihren „Kosmos der Zeichen“ scheint mir Bataille deshalb besonders anschlussfähig.

Ihre Konzeption des Fragments, der Collage, der Übermalung und der permanenten Rekombination kultureller Bildbestände ließe sich durch Bataille um eine wichtige Dimension erweitern: Der Kosmos der Zeichen wäre nicht nur ein Speicher kultureller Bedeutungen, sondern zugleich ein Ort ihrer Verausgabung.

Das Fragment trägt eine Restbedeutung seines früheren Zusammenhangs mit sich. In der Collage wird diese Bedeutung jedoch nicht einfach übertragen. Sie gerät in einen Überschuss neuer Beziehungen. Ein antikes, christliches, mythologisches, populärkulturelles oder digitales Zeichen trifft auf andere Zeichen und beginnt dadurch, mehr zu bedeuten, als es ursprünglich bedeuten sollte.

Das ließe sich als eine regelrechte Ökonomie des Zeichenexzesses verstehen:

Fragment → Entnahme → Überschreitung → Rekombination → Bedeutungsüberschuss.

Hier könnte Bataille sogar eine interessante Ergänzung zu Deleuze und Guattari bilden. Das Rhizom beschreibt die nicht-hierarchische Vernetzung und das Werden der Zeichen; Batailles dépense erklärt zusätzlich die energetische Dimension dieses Prozesses: Zeichen verbinden sich nicht nur – sie verausgaben ihre Identität.

Das Bild wäre dann keine geschlossene Ordnung, sondern ein Schauplatz, an dem kulturelle Formen ihre Grenzen überschreiten.

Und damit erhält auch die häufige Verbindung von Mythos, Religion, Erotik, Maske, Körper, Groteske, Cartoon, Schönheit und Abjektion eine theoretische Klammer: Das vermeintlich Hohe wird mit dem Niedrigen konfrontiert, das Sakrale mit dem Profanen, Pathos mit Pop. Nicht um beide Seiten einfach aufzuheben, sondern um die kulturellen Hierarchien in Bewegung zu versetzen.

 

Kunstphilosophie der Zeichen

 

Für eine „Kunstphilosophie der Zeichen“ ließe sich Batailles Position deshalb auf eine zugespitzte Formel bringen:

Kunst ist Exzess der Zeichen.

Sie beginnt dort, wo Bilder nicht mehr ausschließlich etwas bezeichnen, sondern ihre vorgegebenen Bedeutungen überschreiten; wo kulturelle Fragmente aus ihren Ordnungen herausgelöst, verschwendet, transformiert und neu miteinander verschaltet werden. Kunst produziert damit nicht nur Bedeutung. Sie verausgabt Bedeutung. Und gerade aus dieser Verausgabung entsteht ein neuer Überschuss an Bildern, Beziehungen und möglichen Welten.

Damit wäre Bataille für Ihren „Kosmos der Zeichen“ möglicherweise sogar fundamentaler als eine bloße Theorie des Schocks oder der Grenzüberschreitung: Er liefert eine Theorie dafür, warum Kunst überhaupt mehr hervorbringt, als kulturelle Ordnung, Zweck und eindeutige Bedeutung bewältigen können.

 

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